Dass die Westerrönfelder auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten aus Hürup sein können, haben sie sowohl im Hinspiel (35:31) als auch in den ersten sechs Minuten im Rückspiel gezeigt, als Patrick Petriesas per Siebenmeter zur 6:3-Führung traf. Dann aber drehten die Hausherren auf, glichen beim 8:8 (13.) aus und setzten sich dann schnell über 10:8 (14.) auf 16:11 (20.) ab. „Hürup war körperlich überlegen, spielte diesen Vorteil geschickt aus. Im Angriff haben sie sehr viel Geduld bewiesen, den Ball laufen lassen, auf die Chance gewartet und dann sicher vollstreckt“, sagte Westerrönfelds Co-Trainer Reiner Pohl-Thur.

Insbesondere Hürups Star Ove Jensen, der 15 Treffer, davon lediglich zwei Siebenmeter, erzielte, bekamen die Gäste einfach nicht in den Griff. „Er war einfach nicht zu bremsen, traf selbst sicher und hatte stets ein Auge für seine Nebenspieler“, sagte Pohl-Thur. Schon wenige Minuten nach der Pause baute Hürup die Führung zwischenzeitlich auf zehn Tore beim 26:16 (38.) aus und hatte keine Mühe, die Führung sicher über die Zeit zu bringen.

Schäfer, Klapdor, Meurer – Sawitzki (1), Pieper (3), Jüschke (5), Petriesas (7/4), Dau (2), Ranft (6), Bünger, Kohnagel (1), Walder (3).

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 05.02.2018.

HSG Schülp/W’feld/RD – VfL Bad Schwartau II 20:36 (12:15)

„Alles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir nicht umsetzen“, sprach Co-Trainer Reiner Pohl-Thur von einem „kollektiven Blackout“ seiner Mannschaft Lediglich Torwart David Meurer und Malte Pieper bescheinigte er Normalform: „Alle andere standen ziemlich neben sich.“ Pohl-Thur vermisste den nötigen Kampfgeist in der Defensive. Aber auch im Angriff war der Wurm drin: „Vorne haben wir nicht wie gefordert den Ball schnell durchgespielt und auf unsere Chance gewartet, sondern haben die Angriffe viel zu überhastet abgeschlossen und dadurch zahlreiche Fehler produziert.“ Schon in der ersten Halbzeit zeichnete sich ab, dass die HSG Probleme haben wird. Nicht einmal konnten die Gastgeber eine Führung bejubeln, immer wieder liefen sie einem Rückstand hinterher. Nach dem 6:6 von Dany Jüschke (11.) legte die Schwartauer Zweitliga-Reserve nicht nur einen 4:0-Lauf hin, sondern behaupetet den Vorsprung. Wer nach dem Seitentausch einen Sturmlauf der Hausherren erwartet hatte, sah sich getäuscht. Nach 35 Minuten führten die Ostholsteiner mit 20:15. „Was dann bei uns folgte, war der bereits erwähnte Blackout“, konnte Pohl-Thur den 1:10-Negativlauf von 16:22 auf 17:32 (56.) innerhalb einer Viertelstunde kaum glauben.

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 29.01.2018.

Ohne Andre Lohrbach, der zum Drittligisten DHK Flensborg gewechselt ist, legten die Westerrönfelder einen Blitzstart hin und führten mit 8:2 (8.). „Wir haben in der Abwehr sehr diszipliniert und sicher gestanden. Hinzu kam eine starke Torwartleistung, die uns es ermöglichte, in der ersten und zweiten Welle erfolgreich zu sein“, sagte Co-Trainer Reiner Pohl-Thur. Bis zur 26. Minute (18:10) wurde ein Acht-Tore-Vorsprung herausgearbeitet, der auch zur Pause Bestand hatte. „Wir hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit eine kleine Konzentrationsschwäche, die aber schnell überwunden werden konnte“, sagte Pohl-Thur. In Gefahr gerieten die Gäste, die mit Tim Dau (13 Tore) ihren besten Torschützen stellten, aber nie, befuhren sie beim 32:20 (46.) schon die sichere Siegerstraße. Über 37:25 (56.) strebte die HSG dem siebten Saisonsieg entgegen. Einen guten Einstand lieferte Zugang Leander Marxen ab, der sich nicht nur gut in den Abwehrverband einfügte, sondern auch im Angriff einen Treffer beisteuerte.

Aus der Redaktion der Landeszeitung 22.01.2018.

Am Freitag, dem 26. Januar ist es soweit: Der Verkauf unseres Stickeralbums startet.

Es gibt ein Rahmenprogramm bei REWE, das um 15:00 Uhr startet. Der offizielle Verkaufsstart ist für 17:00 Uhr vorgesehen. Da die Presse anwesend sein wird, wollen wir uns auch gerne dort präsentieren.

Lutz als HSG-Leiter wird die Ehre haben, das erste Stickerheft zu kaufen, seine Geldbörse noch etwas mehr zu öffnen um auch gleich die ersten Stickerpäckchen zu erwerben. Danach können dann alle Interessierten das Heft kaufen, Stickerpäckchen erwerben, kleben und bei Bedarf auch gleich tauschen.

Es wäre toll, wenn auch ihr alle mit Eurer Mannschaft zum Verkaufsstart zu REWE kommt. Und natürlich auch alle Offiziellen unserer HSG sind herzlich eingeladen. Bitte seid alle um 16:30 Uhr bei REWE. Wir wollen dann Gruppenfotos machen und den Verkauf gleich ordentlich ankurbeln.

Alle Eltern, Nachbarn, Freunde, Spieler und Trainer sowieso, (also eigentlich alle Einwohner südlich des Kanals) sollten den Einkauf bei REWE daher auf den späten Nachmittag des 26. Januar verschieben. Dann können alle gleich das Stickerheft erwerben. Zur Erinnerung: Ab einem Einkauf von 10,-€ gibt es immer ein Stickerpäckchen gratis. Ein Päckchen kostet sonst 50 Cent.

Wir zählen auf Euch.

Dass nach 60 Minuten eine Zwei-Tore-Niederlage auf der Anzeigetafel leuchtete, hatte sich zur Halbzeit niemand der der 120 Zuschauern vorstellen können. Zu deutlich beherrschten die Hausherren in den ersten 30 Minuten den Gast aus Hamburg und führten völlig verdient mit 16:11. „Wir haben im ersten Durchgang sehr konzentriert gespielt, die Hamburger Abwehr zum Laufen gebracht und waren im Angriff sehr effektiv“, zeigte sich HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur zwischenzeitlich sehr angetan. Die Gastgeber nutzten nach dem 3:3 (7.) ihre Tormöglichkeiten konsequent und setzten sich über 9:6 (14.) auf 15:8 (25.) ab. Zur Pause war es immerhin noch ein Fünf-Tore-Polster. „Wir hatten uns vorgenommen, dort weiter zu machen, wo wir vor der Pause aufgehört hatten“, sagte Pohl-Thur. Doch das Pendel schlug überraschend für die Gäste aus. Die Hanseaten hatten ihre Deckung umgestellt. Statt 5:1 wurde nunmehr in einem 6:0-System verteidigt. „Es ergaben sich dennoch Möglichkeiten, doch wir konnten sie nicht nutzen“, sagte Pohl-Thur. Nach dem 19:14 (36.) leisteten sich die Westerrönfelder eine zehnminütige Schwächephase, in der die Gäste einen eindrucksvollen 10:1-Lauf hinlegten und urplötzlich mit 23:20 (46.) vorne lagen. Reihenweise fanden die HSG-Schützlinge in Gästetorwart Lukas Baatz ihren Meister. Mit tollen Paraden hielt aber auch Westerrönfelds Torwart Daniel Schäfer seine Mannen im Spiel. Auch wenn sich die HSG ihrer spielerischen und kämpferischen Qualitäten besann, so konnte der Gast die Führung weiter bis zum 31:28 (59.) behaupten. Malte Pieper verkürzte zwar auf 29:31, doch 22 Sekunden vor Ultimo entschied Mats Petersen mit dem 32:29 für die Gäste endgültig die Partie.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Klapdor – Sawitzki, Lohrbach (2), Pieper (8), Jüschke (4), Petriesas (3/2), Dau (5), Meurer, Seehase, Cardis (5), Ranft (3), Bünger, Walder.

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 11.12.2017.

Die Oberliga-Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg haben es wieder spannend gemacht. Eine Woche nach dem 35:34 über die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve feierte das Team von Trainer Rainer Peetz den nächsten knappen Sieg. Beim abstiegsgefährdeten Preetzer TSV setzte sich die HSG gestern mit 31:30 (16:19) durch und kletterte in der Tabelle auf Platz 6. „Wir haben unser Ziel, aus Preetz beide Punkte mitzunehmen erreicht“, freute sich Peetz. Dabei lief sein Team lange einem Rückstand hinterher, der mehrfach drei Tore betrug (15:18, 16:19, 17:20, 18:21, 19:22). „Wir haben in der Abwehr nicht fest genug zugepackt. Die Preetzer konnten sich immer wieder durchsetzen“, kritisierte Peetz. Weder die 6:0-Deckung, noch 4:2-Formation fand Zugriff auf den Gegner. Peetz: „Wir haben in der zweiten Halbzeit auf 5:1 umgestellt und Niklaas Seehase auf die Spitze gestellt. Damit konnten wir das Preetzer Aufbauspiel wirkungsvoll unterbinden.“ Gestützt auf eine nun stabilere Abwehr erkämpfte sich die HSG beim 25:24 (45.) erstmals die Führung im zweiten Durchgang. Beim 29:27 (54.) war der Sieg greifbar nahe, doch Preetz gab sich nicht geschlagen. In der 57. Minute erzielten die Gastgeber beim 29:30 wieder den Anschlusstreffer. Niklas Ranft sorgte mit dem 31:29 in der 60. Minute dann für die Entscheidung. Der erneute Preetzer Anschlusstreffer kam zu spät.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Schäfer, Tietjens, Meurer – Sawitzki (1), Lohrbach (2), Pieper (5/1), Jüschke (5), Petriesas (7/7), Dau (4), Seehase, Cardis (2), Ranft (5), Bünger, Walder.

Aus der Redaktion der Landeszeitung vom 27.11.2017.

Handball-Oberliga: HSG Schülp/Westerrönfeld/RD unterliegt Tabellenführer SG Wift mit 36:41

„Das war Handball im ICE-Tempo“, beschrieb HSG-Co-Trainer Reiner Pohl-Thur das Geschehen vor 250 Zuschauern in der Heidesandhalle. Im Angriff hui, in der Abwehr pfui, lautete das Motto auf beiden Seiten. Die Torhüter, die allerdings auch nicht ihren besten Tag erwischt hatte, konnten einem leid tun. Nach dem 6:6 (12.) setzten sich die Gäste allmählich ab. Während die Westerrönfelder viel Pech entwickelten und immer wieder Pfosten oder Latte des SG-Tores trafen, hatte der Tabellenführer aus Neumünster mit vielen abgefälschten Würfen, die den Weg ins Tor fanden, Glück und führte beim Seitenwechsel mit 21:15. Bis zum 30:24 (43.) verteidigte Wift den Sechs-Tore-Vorsprung. HSG-Coach Rainer Peetz reagierte, stellte die Abwehr um und ließ SG-Spielmacher Yannik Stock sowie Goalgetter Bennet Kretschmer (15 Tore) kurz decken. „Damit haben wir den Spielfluss der Gäste entscheidend stören können“, berichtete Pohl-Thur. Tor um Tor schob sich die HSG näher, in der 54. Minute erzielte Patrick Petriesas den Anschlusstreffer zum 33:34. Doch die Partie kippte nicht mehr. Pohl-Thur: „Die Aufholjagd hatte zu viel Kraft gekostet. Zudem fehlten uns mit Malte Pieper und Andre Lohrbach zwei wichtige Spieler.“ Nach dem 35:36 musste das Peetz-Team den Tabellenführer wieder ziehen lassen.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Schäfer, Tietjens – Sawitzki, Schrader, Jüschke (4), Petriesas (7/3), Woldt (2), Dau (15), Meurer, Seehase, Cardis (4), Ranft (1), Bünger (2), Walder (1).

   
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